"Mir scheint, heute braucht der Herr mehr denn je eine Avantgarde von Beherzten. Er braucht Leute, die frei sind von der feigen Angst um ihre Habe, ihre Stellung – arme Leute, die nur wissen, dass sie nötig sind, sich aber nicht einbilden wichtig zu sein - Dienstmutige. Familien, die vom Heiligen Geist glühen und den Elan haben, von innen her wieder lebendige Gemeinde zu bilden. Aber auch Menschen, die um Jesu und des Evangeliums willen von der berechtigten Sorge um Mann, Frau und Kinder und deren Zukunft frei bleiben."
Heinrich Spaemann
Sonntag, 12. April 2009
Freitag, 13. März 2009
Sonntag, 8. März 2009
Wenn das Fundament wegbricht
Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs erscheint mir wie ein Bild für unser Leben. Nach außen mag es völlig sicher und stabil wirken, aber wenn unbemerkt unterirdische Kräfte am Werk sind, können die besten Fundamente wegbrechen und alles ins Wanken bringen.Wir brauchen deshalb ein Fundament, das allen feindlichen Attacken standhält. Aber wir sollten auch darauf achten, dass der Boden, auf dem wir stehen, nicht unterhölt wird - zum Beispiel durch Zweifel und Mißtrauen. Oder dadurch, dass wir Lügen glauben, wie zum Beispiel der Mensch in Psalm 10, der überzeugt ist: "Ich werde nimmermehr wanken."
Samstag, 21. Februar 2009
Dienstag, 17. Februar 2009
Realismus in unsicheren Zeiten
Psalm 119, 89.90
"Noch mehr ist das Wort Gottes das Fundament von allem, es ist die wahre Wirklichkeit. Und wenn wir realistisch sein wollen, müssen wir mit genau dieser Wirklichkeit rechnen. Wir müssen uns von der Vorstellung lösen, daß die Materie, die konkreten Dinge, die wir anfassen können, die solideste, sicherste Realität sind. Am Ende der Bergpredigt spricht der Herr von den zwei Möglichkeiten, das Haus des eigenen Leben zu bauen: auf Sand oder auf Felsen. Auf Sand baut derjenige, der nur auf die sichtbaren und greifbaren Dinge baut, auf den Erfolg, die Karriere, das Geld. Scheinbar ist dies die wahre Wirklichkeit. Aber dies alles wird eines Tages vorbei sein. Wir sehen das jetzt beim Zusammenbruch der großen Banken: diese Gelder verschwinden, sie sind nichts. Und so sind all diese Dinge – die als die wahre Wirklichkeit erscheinen, auf die man sich verlassen kann – zweitrangige Wirklichkeiten. Nur das Wort Gottes ist das Fundament der gesamten Wirklichkeit, es steht fest wie der Himmel und mehr als der Himmel, es ist die Realität. Realist ist derjenige, der sein Leben auf dieses Fundament baut, das ewig bleibt." Benedikt XVI.
Donnerstag, 8. Januar 2009
Ende der Eiszeit
an dem wieder Menschen berufen werden,
das Wort Gottes so auszusprechen,
dass sich die Welt darunter verändert und erneuert.
Dietrich Bonhoeffer
Donnerstag, 1. Januar 2009
Ein gutes Jahr 2009 - shana tova
Ein "Guter Rutsch" wird uns heute oft gewünscht - aber was bedeutet das? Es hat weder mit dem vermeintlichen "Hinüberrutschen ins Neue Jahr" noch mit der winterlichen Eisglätte zu tun. Im Jiddischen sagte man als Wunsch für das kommende Jahr "a gutn Rosch", was soviel bedeutet wie "guten Anfang", Rosh Hashanah, also einen guten Jahresbeginn. So wurde aus dem Rosh der Rutsch.Ich grüße alle Blogleser mit שנה טובה shana tova - "ein gutes Jahr":
Dein Name möge aufgeschrieben sein für ein gutes Jahr!
Abonnieren
Posts (Atom)